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Wege aus der Erschöpfung: Selbstfürsorge für Mütter mit wenig Zeit

  • Autorenbild: Carina
    Carina
  • 2. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Du musst 2026 nicht besser machen. Nur leichter.

Januar. Diese besondere Luft. Als würde alles noch einmal neu anfangen dürfen. Frische Seiten. Neue Vorsätze. Mehr Disziplin. Mehr Geduld. Mehr Struktur. Mehr Sport. Mehr Gelassenheit. Mehr Du.

Und ganz ehrlich? Scheiße, ja. Du gibst dir Mühe. Wirklich. Aber wie oft fühlt sich dieses „Ich mache es jetzt besser“ eher nach Druck als nach Veränderung an?

Vielleicht ist 2026 nicht das Jahr, in dem du besser wirst. Vielleicht ist es das Jahr, in dem du es dir leichter machst. Und das ist ein Unterschied.


Warum Selbstoptimierung dich erschöpft

Gerade als Mutter steckst du mitten in der Rushhour des Lebens: Familie. Partnerschaft. Job. Organisation. Gefühle. Termine. Wünsche aller anderen. Und irgendwo dazwischen bist du.

Viele Mütter sagen: „Ich muss mich besser organisieren.“ „Ich darf nicht so empfindlich sein.“ „Ich muss belastbarer werden.“

Muss. Muss. Muss. Selbstoptimierung klingt positiv – ist aber oft ein stiller Vorwurf an dich selbst. Kein Wunder, dass so viele Mütter erschöpft sind.


Der heimliche Glaubenssatz dahinter

„Wenn ich mich genug anstrenge, wird alles leichter.“ Aber was, wenn genau das Gegenteil stimmt? Was, wenn es leichter wird, wenn du aufhörst, dich ständig verbessern zu wollen?

Veränderung ist wichtig. Positiv denken ist wichtig. Aber nicht aus Mangel – sondern aus Selbstannahme.


Leichtigkeit ist keine Faulheit

Leichtigkeit bedeutet nicht, alles laufen zu lassen oder Verantwortung abzugeben. Leichtigkeit bedeutet: Du gehst deinen Weg ohne inneren Kampf. Du hörst auf, dich permanent zu bewerten. Du triffst Entscheidungen aus Klarheit statt aus Druck. Das ist Stärke. Keine Schwäche.


3 Impulse für ein leichteres 2026

1. Hör auf, alles allein tragen zu wollen.

Delegiere eine Sache. Nur eine. Nicht perfekt – sondern bewusst.


2. Weniger kämpfen. Klarer entscheiden.

Frag dich nicht: „Wie werde ich besser?“ Sondern: „Was passt wirklich zu mir – und was nicht mehr?“


3. Selbstfürsorge ist kein Extra. Sie ist Grundlage.

20 Minuten Spaziergang. Ein klares Nein. Ein ehrliches Gespräch.


Kleine Entscheidungen bringen dich zurück in deine Kraft.


Vielleicht ist 2026 dein Jahr für weniger „Muss“ und mehr „Ich will“.

Du musst nicht härter werden. Nicht perfekter. Nicht strukturierter. Du darfst weicher mit dir sein. Klarer in deinen Grenzen. Ehrlicher in deinen Entscheidungen.



Du musst das nicht allein tragen.

Wenn du merkst, dass dich dieser Text trifft – weil du müde bist vom ständigen Müssen – dann lass uns sprechen.

In meinem Coaching begleite ich Mütter in Norddeutschland dabei, wieder Klarheit zu finden, Grenzen zu setzen und Veränderung mit Leichtigkeit umzusetzen.

Nicht perfekt.

Sondern echt.

Veränderung darf leicht sein.



 
 
 
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