Wie man sich selbst coacht, wenn man sich selbst nicht leiden kann
- Carina
- 8. Apr.
- 3 Min. Lesezeit
Coaching ist oft ernst, tiefgründig und voller Reflexion – aber wer sagt, dass es nicht auch mal frech, ehrlich und ein bisschen ironisch sein darf? Heute geht’s um ein Thema, das viele beschäftigt, aber selten mit Humor behandelt wird: Wie coacht man sich selbst, wenn man sich selbst nicht mal besonders mag? Aber trotzdem ein fantastisches Leben führen möchte. Oder zumindest ein besseres...
Spoiler: Mit einer Prise Selbstironie, einem offenen Blick – und einem sehr speziellen Schreibstil.
**Wie man sich selbst coacht, wenn man sich selbst nicht leiden kann
(Ein Leitfaden für Leute, die sich morgens im Spiegel anschauen und leise „meh“ denken)**
Willkommen bei deinem ganz persönlichen Coaching-GAU: Du sollst dich selbst coachen, obwohl du dir selbst nicht mal eine Fahrgemeinschaft zutrauen würdest. Klingt nach einem schlechten Witz, ist aber Realität für viele. Wenn der eigene innere Dialog klingt wie ein Mix aus beleidigter Theaterkritikerin und müder IT-Support-Hotline, dann wird's schwierig mit der Selbstliebe. Aber keine Panik – oder doch, ein bisschen Panik ist ok. 🫣
Genau da setzt dieser Beitrag an: Wie kriegst du dich selbst wieder auf die Coaching-Schiene, wenn du der Meinung bist, du solltest gar nicht erst mitfahren dürfen?
Spoiler: Du musst kein Leuchtfeuer der Selbstachtung sein, um Fortschritte zu machen. Du brauchst nur ein bisschen Neugier – und eventuell eine Portion ironische Selbsterkenntnis.
Schritt 1: Erkenne deinen inneren Hater.
Das bist du. Überraschung! Ja, du bist nicht nur der Coach, sondern auch der sabbernde Troll im Kommentarfeld deines Selbstwertgefühls. Zeit, dir selbst zuzuhören – und dann bewusst nicht jeden Gedanken für bare Münze zu nehmen. Nur weil du denkst, du bist ein wandelnder Fehlschlag, heißt das nicht, dass du recht hast. Es heißt nur, dass du... kreativ in der Selbstsabotage bist. 👏
Schritt 2: Tu so, als wärst du dein bester Freund.
Du weißt schon, der Mensch, den du nie im Leben so runterziehen würdest, wie du es bei dir selbst tust. Schreib dir einen aufmunternden Brief oder ganz modern eine Mail. Ja, wirklich. Und wenn dir dabei schlecht wird, hast du’s genau richtig gemacht. 😇
Schritt 3: Coaching-Fragen stellen – aber auf sarkastisch.
Was würde ich tun, wenn ich nicht davon ausgehen würde, dass ich ein wandelndes Problem bin? 🫠
Was wäre das mutigste, uncoolste, absolut peinlich-ehrlichste, was ich heute tun könnte?
Wenn ich mich selbst coachen müsste, aber gleichzeitig ständig das Gefühl habe, ich sei nervig – wie würde ich das sabotieren?
Schritt 4: Führe alberne Rituale ein.
Kauf dir eine Krone. Setz sie auf, wenn du negative Gedanken hast. Sie erinnert dich daran, dass du zwar eine Katastrophe bist – aber immerhin eine königliche. Du bist quasi der Herrscher deines inneren Chaos'. 👑
Schritt 5: Mach Fehler mit Absicht.
Wenn du dich sowieso schon für unfähig hältst, dann beweise dir doch mal, wie sehr du übertreibst. Schreib eine beschissene E-Mail. Male ein schiefes Herz. Poste ein halbgutes Selfie. Die Welt wird nicht implodieren. (Enttäuschend, ich weiß.) 😆
Schlussgedanke
Sich selbst zu coachen, obwohl man sich innerlich ständig mit Augen rollt, ist kein glamouröser Prozess. Es ist unordentlich, manchmal lächerlich, und zu 90 % besteht er aus Selbstgesprächen, die man so nicht mal seinem Tagebuch zumuten würde. Aber: Es ist auch der erste echte Schritt zu einer gesünderen Beziehung mit dir selbst. Und Überraschung – du musst dich nicht jeden Tag lieben wie ein romantischer Pinterest-Spruch. Es reicht, wenn du dich ab und zu ernst nimmst, ein kleines Stück Verantwortung übernimmst, und vielleicht lernst, dir selbst nicht sofort ans Bein zu pinkeln, wenn’s schwierig wird.
Also: Schnapp dir deinen inneren Kritiker, gib ihm einen albernen Namen (zum Beispiel Erna), und fang einfach an. Du bist vielleicht kein perfekter Coach – aber du bist verfügbar. Und das ist mehr, als die meisten je waren. 👍
Wenn du dich in einigen dieser Gedanken wiederfindest – mit oder ohne Krönchen auf dem Kopf – dann bist du nicht allein. Veränderung beginnt manchmal mit einem Augenzwinkern. Und wenn dein innerer Kritiker, sagen wir mal... Erna, wieder aus dem Nähkästchen der Selbstzweifel plaudert und dein Krönchen leicht ins Rutschen bringt – dann bin ich da. Nicht mit Zauberformeln, sondern mit ehrlichem Coaching, das dich zurück in deine eigene Stärke bringt.
Weil du mehr bist als deine Zweifel – auch wenn Erna das mit gerunzelter Stirn anders sieht. 😉
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